Husten bei Säuglingen und Kindern – der Ratgeber für alle Eltern

In völlig unbekannten Situationen kann es vorkommen, dass einem leicht unbehaglich zumute ist, weil alles wahnsinnig neu und noch fürchterlich fremd ist. Jeder von uns hat so etwas sicher schon mal erlebt. Aber wie soll sich das erst anfühlen, wenn man neu ist in der wichtigsten Aufgabe seines Lebens? Gerade eben Mutter oder Vater geworden zu sein und die Verantwortung für ein Menschenleben zu haben, das ist eine große Herausforderung. Wenn dann das Baby krank wird und Husten hat, ist das ungleich schwerer. Wir haben deswegen hier die besten Tipps zur Babygesundheit für Sie zusammengestellt.

Alle Eltern haben dieselben Fragen und Sorgen

In der Theorie fühlt sich immer alles ganz anders an, als wenn’s auf einmal zur Praxis wird. So haben Sie sicher auch plötzlich tausende von Gedanken und Fragen, die Ihnen auf dem Herzen liegen: Ist mein Baby zu warm angezogen? Oder zu kalt? Wie schütze ich mein Baby vor Infekten? All diese Fragen sind ganz normal und es ist richtig und wichtig, dass Sie sich diese Gedanken machen. Denn fehlendes Wissen dient meist nicht der Gesundheit Ihres Babys. Klar, ein Schutz in allen Lebenslagen ist nicht möglich. Allerdings gibt es viele praktische Hinweise, mit denen Sie zur Babygesundheit und somit zum Wohlgefühl Ihres Kindes und letztlich sich selbst beitragen können.

Wie sich ein Immunsystem vervollständigt

Es geht sanft los: In der Zeit im Mutterleib ist Ihr Baby noch durch die mütterlichen Antikörper geschützt. Auch über die Muttermilch erhält Ihr Säugling gewisse Antikörper. Doch dieser Schutz ist nur vorübergehend: Denn das Immunsystem Ihres Babys ist in den ersten Wochen und Monaten – und sogar auch in den ersten Jahren! – noch nicht vollkommen ausgereift. Im Gegenteil, erst die Konfrontation mit Keimen und Erregern lässt die Abwehrmechanismen des kleines Wesens mit der Zeit wachsen und sich nach und nach vervollständigen.

Die Babygesundheit im Tagesablauf fördern

Säuglinge und Kleinkinder sind besonders anfällig für Infekte aller Art. Das Immunsystem ist den Angreifern im wahrsten Sinne des Wortes noch nicht gewachsen. Es wäre daher sehr sinnvoll, dass Sie sich in Ihrem Tagesablauf einige allgemeine Schutzmaßnahmen für sich und Ihr Baby angewöhnen. Zwar werden Sie Infektionen nicht ganz verhindern können, dennoch können Sie es den Erregern um einiges schwerer machen, leichtes Spiel zu haben: Sterilisieren Sie Fläschchen und Schnuller nach jedem Gebrauch und vermeiden Sie den näheren Kontakt mit kranken Personen. Waschen Sie Ihre eigenen Hände regelmäßig vor dem Kontakt mit Ihrem Baby, auch vor dem Stillen und achten Sie draußen auf eine zur Witterung und Jahreszeit passende Kopfbedeckung Ihres Babys.

Die gemeinen Übeltäter: Achtung, Viren!

Viren sind die Ursache für einen grippalen Infekt. Mittlerweile kennen wir mehr als 200 Virentypen, die für eine Erkältung in Frage kommen. Sie verändern ständig ihre Oberfläche, weshalb wir immer wieder mit neuen Eindringlingen konfrontiert werden. Übertragen werden sie durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion. Es reicht also eigentlich ein Huster oder Nieser einer erkälteten Person in näherer Umgebung oder das Halten eines Türgriffs im Kaufhaus und danach die Berührung des Baby-Händchens aus, um die Erreger weiterzugeben.

Das hustende Baby

Für Säuglinge stellen Erkältungen und Husten eine besondere Herausforderung dar. Gerade weil Babys ausschließlich durch die Nase atmen, beeinträchtigt eine verstopfte Nase sofort das Wohlbefinden Ihres Kindes. Beim Trinken bekommt es zu wenig Luft und wird deswegen unruhiger. Sicher ist auch häufiges Aufwachen und unruhiger Schlaf in der Nacht für alle Familienmitglieder belastend. Der Husten gehört allerdings zum Verlauf einer ganz normalen Erkältung und sein Höhepunkt ist meist erst gekommen, wenn die anderen Symptome bereits wieder abklingen. Der Husten ist also oft langwieriger als die anderen Beschwerden.

Was Ihrem Baby wirklich hilft

Bei einer Erkältung bzw. einem grippalen Infekt können Sie die Viren nicht direkt bekämpfen, sondern Sie können ausschließlich etwas gegen die Symptome tun: Das bedeutet, dass Sie dem Babyorganismus in jedem Fall helfen können, dass er sich selbst gegen die krankmachenden Eindringlinge wehren kann.

  • Viel trinken. Achten Sie darauf, dass Ihr Baby ausreichend trinkt. Denn die Flüssigkeit verflüssigt nicht nur den Schleim in der Nase und den Bronchien, sondern sie befeuchtet auch die Schleimhäute. Doppelt gut also!
  • Möglichst viel frische Luft. Wenn Ihr Baby kein Fieber hat und das Wetter nicht zu ungemütlich ist, packen Sie es schön warm ein und gehen Sie mit ihm regelmäßig an die frische Luft.
  • Sorgen Sie für gute Luftfeuchtigkeit. Damit die Schleimhäute Ihres Babys nicht austrocknen, sollte die Raumluft ausreichend feucht sein. Hängen Sie dafür einfach in der Nähe des Kinderbettchens feuchte Tücher auf. Oder noch viel einfacher und herrlich pragmatisch: Stellen Sie den Wäscheständer mit nasser Wäsche ins Babyzimmer.
  • Schleim aus der Nase entfernen. Sie können vorsichtig versuchen, den Schleim mit einem kleinen Nasensauger aufzusaugen.
  • Ruhe ist elementar. Der Organismus Ihres Babys bekämpft den Infekt – und das bedeutet für so einen kleinen Körper eine große Anstrengung. Viel Ruhe ist daher besonders wichtig und hilft bei der Erholung.
  • Liebe geben. Die beste Medizin für jedes Kind ist Ihre Zuwendung und Liebe. Nehmen Sie sich in Krankheitsphasen besonders viel Zeit für Ihr Baby, lassen sie es Ihre Nähe spüren und geben Sie ihm das Gefühl, immer umsorgt zu sein.

Unverzichtbar: richtig gut vorbereitet sein

Krankheitssymptome kommen oftmals plötzlich auf Sie und Ihr Kind zu - umso wichtiger ist es, jederzeit gut vorbereitet und informiert zu sein! Lesen Sie hier, wie Sie die bisherige Hausapotheke um eine babygerechte Ausstattung erweitern können.

Ihr Baby kann Ihnen noch nicht wirklich mitteilen, was weh tut. Wenn Sie also nicht genau wissen, ob ein Arztbesuch richtig wäre, können Sie sich als Lösung immer merken: Sie als Eltern wissen, was richtig ist. Bei Unsicherheiten lieber einmal mehr zum Arzt gehen.

Pflichtangaben & Hinweise

* Bei Säuglingen unter einem Jahr mit dem Arzt Rücksprache halten.

Prospan® Hustenliquid, Flüssigkeit, Prospan® Husten-Lutschpastillen, Prospan® Hustensaft, Flüssigkeit, Prospan® Hustentropfen, Flüssigkeit. Wirkstoff: Efeublätter-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Zur Besserung der Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen; akute Entzündungen der Atemwege mit der Begleiterscheinung Husten. Hinweis: Bei länger anhaltenden Beschwerden oder bei Auftreten von Atemnot, Fieber wie auch bei eitrigem oder blutigem Auswurf, sollte umgehend der Arzt aufgesucht werden. Warnhinweise: Prospan® Hustentropfen enthalten 47 Vol.-% Alkohol! Prospan® Husten-Brausetabletten. Wirkstoff: Efeublätter-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Als schleimlösendes Mittel bei produktivem Husten. Hinweis: Bei länger anhaltenden Beschwerden oder bei Auftreten von Atemnot, Fieber wie auch bei eitrigem oder blutigem Auswurf, sollte umgehend der Arzt aufgesucht werden. Warnhinweise: Prospan® Husten-Brausetabletten enthalten Lactose und Natriumverbindungen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand der Information: August 2017. Engelhard Arzneimittel GmbH & Co.KG, 61138 Niederdorfelden.

Pflichttext & Hinweise*